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SUMMARY:EIGENE RECHTE FÜR DIE NATUR - Tagung in Hannover
DESCRIPTION:Eigene Rechte für die Natur\nEin notwendiges Instrument zur Rettung unserer\nLebensgrundlagen\nArtensterben\, Klimawandel und globale Vermüllung sind \nFolgen der Wachstums- und Gewinnlogik unserer Pro-\nduktions- und Lebensweise. Sie zerstört die Grundlagen \nihres eigenen Überlebens: Landschaft\, Wildnis\, Natur.\nWeltweit gehen verschiedenste Akteur:innen gegen \ndiese Bedrohung vor\, indem sie der Natur eigene\, ein-\nklagbare Rechte verleihen. Damit soll eine „juristische \nWaffengleichheit“ zwischen ökonomischen Interessen\nund dem Lebensinteresse der Natur (also auch der\nMenschen) hergestellt werden.\nIn über 40 Ländern fi nden sich bereits Beispiele dafür.\nIn Ecuador haben die Rechte der Natur 2008\nVerfassungsrang erlangt. In Europa ging Spanien voran\nund erklärte 2022 die schwer geschädigte Lagune Mar\nMenor zur Rechtsperson mit Klagerecht.\nDie Tagung befördert den weltweit geführten juristischen\nund politisch-ökologischen Diskurs über die Rechte der\nNatur auch in Deutschland weiter\, indem sie\n• wissenschaftliche und politische Perspektiven zur\nökologischen Transformation des Verhältnisses\nMensch – Natur und zur rechtlichen Ausgestaltung\ndieser Transformation zusammenführt\, \n• internationale Erfahrungen unterschiedlicher Rechts-\nordnungen mit der Umsetzung von Rechten der Natur \nin die Praxis betrachtet und \n• verschiedene Perspektiven zum Aufbau von zivil-\ngesellschaftlicher Handlungsmacht diskutiert\, die der \nForderung nach Ausstattung der Natur mit eigenen\nRechten auch in Deutschland mehr Resonanz in der\nÖffentlichkeit verleihen kann.
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SUMMARY:1. NATURE WRITING FESTIVAL 2025
DESCRIPTION:17. bis 21. Juni 2025\nGespräche | Vorträge | Lesungen | Exkursion\nWas ist Nature Writing?\nVon der Natur berichten. Mit ihr als Motiv schreiben. Gar für die Natur schreiben. In Deutschland hat dies eine lange Tradition\, man denke nur an Goethe und Kant. Seinen neuen Boom hat das Genre durch Autor:innen aus dem angloamerikanischen Raum erfahren. In Deutschland wurde die Tradition neu aktiviert etwa durch die Bestsellerautorin Katharina Hagena\, die Sachbuchautorin Birgit Lutz und viele andere mehr. \nWovon handelt das Festival?\nFokus Natur! Vielfältige Wissensstände werden zur Sprache gebracht – literarisch und wissenschaftlich. Es geht um Wasser\, Wolken\, Wellen. Meere\, Seen\, Flüsse. Berge\, Täler\, Hügel. Den Himmel und die Sterne. Um den Grund von Mensch und Natur. \nWelche Autor:innen kommen?\nKatharina Hagena\, Jan Philipp Reemtsma\, Birgit Lutz\, Daniela Danz\, Karsten Reise\, Marie Gamillscheg\, Bernhard Kegel\, Gianna Molinari\, Hartmut Böhme\, Doris Feil\, Uwe Rada\, Miek Zwamborn\, Lothar Frenz\, Annette Hübner\, Graciana Petersen\, Bettina Rühl\, Leo Bader\, Gerhard Trommer\, Antje Rávik Strubel\, Tilo Wesche\, Hella Kemper\, Laura Kranich\, Bernd Marcel Gonner\, Anna Katharina Woebse\, Markus Thielemann\, Lena Frings\, Norbert Fischer\, Laura Burgers\, Helmut Schreier\, Mona Harry\, Jan Röhnert\, Esther Kinsky\, Georg Toepfer\, Marion Poschmann\, Andreas Unterweger und andere. \nFür wen ist das Festival gemacht?\nNatur ist ein Sehnsuchtsort für alle. Gemeinsam mit der kooperierenden Stiftung Loki Schmidt Stiftung\, den Öffentlichen Bücherhallen\, der Deutschen Wildtier Stiftung\, und der Universität Hamburg wendet sich das Festival an ein breites Publikum: Naturfreund:innen\, Studierende von Natur- und Geisteswissenschaften\, Literatur-\, Wissenschaft- und Umweltinteressierte. An die Mitglieder:innen der vielen Umweltgruppen und Heimatvereinigungen\, an Wandervereine\, Outdoor-Sportler:innen. Der Eintritt zu den zentralen Veranstaltungen ist frei.
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SUMMARY:Unterschriftensammlung in Ingolstadt
DESCRIPTION:Gemeinsam mit einem unserer Bündnispartner – der Partei Mensch\, Umwelt\, Tierschutz – sind wir am 14.12.2024 in Ingolstadt unterwegs und sammeln Unterschriften. \n  \nDer klassische Umweltschutz versagt oft\, weil die Natur nur als Ressource behandelt wird. Die Initiative „Rechte der Natur“ kämpft dafür\, der Natur eigene Rechte zu verleihen – ein entscheidender Schritt für echten Schutz und Nachhaltigkeit.ger \nGemeinsam mit der Tierschutzpartei\, die diese bahnbrechende Initiative als Partei unterstützt\, setzen wir uns für eine lebenswerte Zukunft ein. Am Stand sind Hans Leo Bader\, Stellv. Vorstandsvorsitzender der Deutsche Umweltstiftung\, engagierter Initiator Bürgerinitiative „Rechte der Natur – Das Volksbegehren“ und Botschafter der Bewegung\, sowie Michael Krämer\, Mitglied im Landesvorstand Bayern der Tierschutzpartei\, die die Initiative als Partei unterstützt. Erfahrt\, warum diese Idee so wichtig ist\, und wie ihr aktiv mithelfen könnt.
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SUMMARY:Berliner Fachtagung 2024: Rechte der Natur – Wege zur Durchsetzung in Deutschland
DESCRIPTION:Die Anerkennung und Durchsetzung von Rechten der Natur (RdN) ist kein utopisches Ziel. Weltweit gab es allein im Jahr 2024 bereits über 20 wegweisende Erfolge\, darunter die Anerkennung bedeutender Flüsse in Lateinamerika als Rechtssubjekte sowie das bahnbrechende Urteil in Erfurt in Deutschland. Zudem bewegt sich derzeit einiges im Bereich Naturschutz und Nachhaltigkeit\, mit wichtigen Initiativen wie der EU-Renaturierungsverordnung und Veranstaltungen wie den laufenden UN-Vertragsstaatenkonferenzen. \nDie nationale und internationale Dynamik\, wachsende Plattformen und Netzwerke sowie die zunehmende gesellschaftliche Sensibilität schaffen ideale Voraussetzungen\, um uns auf der Fachtagung in Berlin mit der Frage zu beschäftigen: „Wie können die Rechte der Natur in Deutschland durchgesetzt werden?“ In verschiedenen Formaten werden wir gemeinsam mit Expert*innen aus Wissenschaft\, Recht und Zivilgesellschaft aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten\, welche Schritte auf europäischer\, nationaler und lokaler Ebene dafür notwendig sind. \n____________ \nWann & Wo?  \nSo\, 10.11.2024  |  17:00 – 21:00 Uhr\nCome Together / Empfang / Vernetzungstreffen\nHotel Continental – Art Space in Exile\, Elsenstraße 87\, 12435 Berlin \nMo\, 11.11.2024  |  9:00 – 16:00 Uhr\nFachtagung\nFreie Universität Berlin\, Henry-Ford-Bau\, Garystraße 35\, 14195 Berlin\n(Virtuelle Teilnahme möglich) \n____________ \nTagungsprogramm: \nMo\, 11.11.2024 | 9.00 – 16.00 Uhr \n\n Warum\, wie und wo Rechte der Natur? Ein Atlas der Durchsetzungsebenen\nProgrammleitung: Prof. Klaus Bosselmann\, Prof. Bertram Lomfeld\n\nDie Europäische Bürgerinitiative: Eine Chance für die Rechte der Natur?\nProgrammleitung: Ute Blohm-Hieber\, Emmanuel Schlichter\n\nMittagspause \n  \n\n Gerichtsverfahren als Mittel zur Durchsetzung der Rechte der Natur\n\nProgrammgestaltung: Dr. Peter Mohr\, Dr. Bernd Söhnlein\n\n4. Lokale Initiativen und Bündnisse schmieden\, Akteure\nbegeistern: Rechte der Natur auf lokaler und kommunaler Ebene anerkennen\nProgrammleitung: Christian Cray\, Tobias Gerhartsreiter \n____________ \nUnterkunft: Wir empfehlen Ihnen das Seminaris CampusHotel (Takustraße 39\, 14195 Berlin) oder Hotel Anna 1908 (Büsingstraße 1\, 12161 Berlin). \nAnmeldung und Kontakt: Für weitere Informationen sowie zur Anmeldung wenden Sie sich bitte an info@rechte-der-natur.de. \n____________ \nAuf Ihre Teilnahme und einen regen Austausch freuen sich Green Legal Impact\, Freie Universität Berlin\, Netzwerk Rechte der Natur e.V.\, Rechte der Natur e.V.\, RE:SOLVENCY\, Stiftung Green Ensurance\, Universität Kassel und das Volksbegehren Bayern. Unterstützt durch: Selbach-Umwelt-Stiftung
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SUMMARY:Pluriversum - Uni Tübingen
DESCRIPTION:Am 16. Oktober ist es wieder soweit: das #PLURIVERSUM kommt nach #Tübingen. \nDurch emanzipatorische Stimmen aus aller Welt\, leidenschaftliche Musik und faszinierende Projektionen\, gelingt es diesem transformativen Projekt\, alle Sinne der Zuschauer zu berühren und sie vollkommen in seinen Bann zu ziehen. \nDas Multimediaevent\, mit leidenschaftlicher lateinamerikanischer Musik des Grupo Sal Sextetts\, wird von dem ehemaligen Präsident der Verfassungsgebenden Versammlung Ecuadors Alberto Acosta sowie der freien Journalistin Sandra Weiss moderiert. \nLive zugeschaltet wird an diesem Abend die Juristin\, Rechtsphilosophin und Aktivistin\, Teresa Vicente aus Spanien\, die vor allem aufgrund ihres bahnbrechenden Erfolgs zum Schutz des Mar Menors\, einer spanischen Salzwasserlagune\, hoch angesehen wird. Ihr gelang es erstmalig in der europäischen Geschichte dieser den Status als Rechtssubjekt zuzusprechen\, um ihren nachhaltigen Schutz zu gewährleisten. Für ihr Engagement wurde sie 2023 mit der Ehrenmedaille des Europarats und 2024 mit dem bedeutenden Goldman Prize ausgezeichnet. Video-Mapping-Projektionen von Johannes Keitel. \n#RightsofNature #RechtederNatur Eberhard Karls Universität Tübingen #gruposal Riccarda Flemmer \nDie Abschlussveranstaltung der diesjährigen Herbsttournee findet um 17:30 Uhr im Pfleghofsaal (Schulberg 2\, 72070 Tübingen) statt und ist kostenlos. Einlass 17:00 Uhr.
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SUMMARY:Anwälte der Natur - Theaterstück
DESCRIPTION:Haben Bäume Rechte? Als Christopher D. Stone vor gut 50 Jahren diese Frage stellte\, klang sie geradezu naiv\, zumindest unschuldig. Doch angesichts der aktuellen ökologischen Bedrohungen könnten sich die Rechte der Natur als entscheidender Hebel erweisen\, desaströsen Entwicklungen wie der Klimakrise und dem Artensterben Einhalt zu gebieten. Aus diesem Grund erklären immer mehr Staaten einzelne Akteur*innen der Natur zu Rechtssubjekten. So erlangten 2022 beispielsweise der Rivière Magpie in Kanada und die Salzwasserlagune Mar Menor in Spanien den Status einer juristischen Person. Stehen wir damit am Beginn einer gewaltigen kulturellen Transformationsbewegung? \nIn »Anwälte der Natur« begeben sich die Conférencieuse Carrie Getman de Agudo begleitet von der Musikerlegende Kevin Mooney auf eine tour d’horizon\, um das sich wandelnde Verhältnis von Natur und Recht in Augenschein zu nehmen. Bald schon entwickelt sich die geplante Besichtigung zu einer wilden Reise\, die nicht nur in Vergangenheit und Gegenwart sondern auch in die Zukunft führt. Mit dem traditionellen Konzept einer objekthaften Natur kollabiert auch jenes geschichtliche Kontinuum\, das von den Dunkelzonen der mythischen Zeitalter in die lichtumflutete Welt allwissender Rationalität führt. \nAuthentifizierte Akteur*innen öffnen zusammen mit Protagonist*innen aus Tanz und Schauspiel Tore in ein wundersames Morgen\, das auf mutige Entdecker*innen wartet\, bereit sich der Kernfrage zu stellen: Welche Natur wollen wir? \nEine Koproduktion des Theaters des Anthropozän mit dem RambaZamba Theater. \nGefördert durch die Stiftung kulturelle Erneuerung. \nIm Anschluss Publikumsgespräch zum Thema „Rechte der Natur: ein Weg aus der ökologischen Krise?“
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SUMMARY:Corso Leopold - September 2024
DESCRIPTION:Gemeinsam mit Tierschutzpartei Bayern / PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ sind wir am 14. und 15. September auf dem Corso Leopold zu finden\, wo weiter fleißig für das Volksbegehren Unterschriften gesammelt werden.
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SUMMARY:Das Recht der Natur - Tagung
DESCRIPTION:Wo kann der Gletscher eine Aufsichtsbeschwerde gegen den weltweiten Temperaturanstieg einreichen? Wen kann der Fluss aufgrund anhaltender Dürre verklagen? Angesichts unseres Umgangs mit der Natur stellt sich für die Philosophie wie für die Rechtswissenschaft die Frage\, ob nicht auch die Natur Rechte hat und ein Rechtssubjekt sein kann oder werden muss. Deshalb steht die diesjährige philosophisch-politische Sommerakademie im Zeichen dieser hochaktuellen Problematik. Dr. Peter Vollbrecht\, Leiter des Philosophischen Forums Esslingen\, wird auf bewährte Weise in das Thema einführen und das weitere Nachdenken anleiten.
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SUMMARY:Rechte der Natur - Bayreuth - Uni Bayreuth
DESCRIPTION:Auftaktveranstaltung zu Rechten der Natur unter Führung der Universität Bayreuth – Der genaue Veranstaltungstermin sowie alle Informationen zu der Veranstaltung werden noch kurzfristig bekanntgegeben.
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SUMMARY:Kaffeekränzchen - Rechte der Natur - Erfurt
DESCRIPTION:Das Projekt Amazon of Rights veranstaltet zusammen mit der Universität Kassel in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung einen Austausch in einer kleinen Runde zu den Rechten der Natur zwischen einer Delegation aus Ecuador und den aktuellsten Entwicklungen zur Rechtsprechung am Landgericht Erfurt.
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SUMMARY:Forest Performance Schönbuch - Performance art meets science
DESCRIPTION:Performance art meets science for a knowledge experience.Speaking\, thinking and moving in and with the forest.\n\nDie Lecture- und Tanzperformance in und mit dem Wald lädt dazu ein\, unsere Beziehung zur Natur aus verschiedenen Perspektiven wahrzunehmen und zu denken.\n\nKünstler Jakob Jautz zeigt traces\, eine Landart\, Tanz- und Zirkusperformance in und mit dem Wald. Entlang interaktiver\, installativer und performativer Stationen geht es durch eine Landschaft des Staunens und des Wandels.\n\nJuniorprofessorin Dr. Riccarda Flemmer\, Politikwissenschaft\, Universität Tübingen\, gibt Einblicke in die Rights of Nature-Bewegung\, die zum politischen Überdenken unserer planetarischen sozial-ökologischen Beziehungen anregt.\n\nEintritt auf Spendenbasis
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SUMMARY:Podiumsdiskussion - KulturKnall
DESCRIPTION:Gemeinsam mit unserem Partnerprojekt „Ich bin die Loisach“ werden wir im Juli auf dem KulturKnallFestival vertreten sein. \nAm Sonntag\, den 21.07.2024 von 13:00 Uhr – 14:00 Uhr findet ein Vortrag / Diskussion mit Claus Biegert und Hans Leo Bader im Klimapavillon (12 – rechts unten auf dem Lageplan) statt.
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SUMMARY:Rights of Nature - against whom?
DESCRIPTION:Im Rahmen des Forschungsprojekts „Die Natur als Rechtsperson“ findet vom 17.07.2024 bis 19.07.2024 ein Workshop am Kassel Institut for Sustainability unter dem Titel „Rights of Nature against whom? Hindernisse und Probleme bei der Umsetzung der Rechte der Natur“ statt. Der Workshop betrachtet insbesondere\, wen die Akteur*innen in ihrem Kampf für die Rechte der Natur adressieren und welche Schwierigkeiten ihnen im Rahmen der Verfahren begegnen. Ausgehend hiervon sollen Kontexte näher beleuchtet\, Probleme herausgearbeitet und Lösungsansätze diskutiert werden. \nHier geht´s zur Webseite der Veranstaltung.
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SUMMARY:Digitales Netzwerktreffen "Netzwerk Rechte der Natur"
DESCRIPTION:Digitales Netzwerktreffen des Netzwerks Rechte der Natur mit Prof. Heiner Bielefeldt vom Institut für Politische Wissenschaft und Lehrstuhl für Menschenrechte und Menschenrechtspolitik der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.\n Heiner Bielefeldt war zwischen 2003 und 2009 Direktor des auf Beschluss des Deutschen Bundestags eingerichteten Deutschen Instituts für Menschenrechte.\n Von 2010 bis 2016 hatte Heiner Bielefeldt das Amt des UN-Sonderberichterstatters für Religions- und Weltanschauungsfreiheit inne\, welches ein weltweites Mandat ist. In der Wahrnehmung dieser Aufgabe führte er Studien in zahlreichen Ländern durch und verfasste thematische Berichte für den UN-Menschenrechtsrat und die UN-Generalversammlung.\n Auf der internationalen Tagung „Der Natur Rechte geben“ der Heinrich-Böll-Stiftung / Global Assembly im Februar 2024 äußerte er sich zum Verhältnis zwischen Menschenrechten und den Rechten der Natur.\nAm 26.6. wird er uns ebenfalls einen Impuls zum Verhältnis dieser beiden Rechtssysteme geben. Wir laden Sie herzlich ein!
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SUMMARY:Philosophisches Frühstück
DESCRIPTION:„Sollen wir der Natur Rechte verleihen?“ \nIm März 2021 fällte das Bundesverfassungsgericht ein wegweisendes Urteil für die künftige Klimapolitik. Nun machen die Gerichte der Politik Beine. Doch das kann nur ein erster Schritt sein. Wie wäre es\, wenn die Natur den Status einer Rechtsperson innehätte? Wenn Umweltverbände in Namen der Natur klagen könnten? Wenn das Interesse von Flüssen\, Pflanzen\, Tieren und allen Umweltmedien zu achten wäre? Utopisch? Unser Rechtsystem kennt seit über einhundert Jahren die juristische Person einer Aktiengesellschaft etwa – weshalb richten wir Ähnliches nicht für das außermenschliche Leben ein? Peter Vollbrecht\, Mitglied der Gruppe ›Biokratie – Rechte der Natur‹ berichtet über die aktuellen Anstrengungen einer Ökologisierung des deutschen Grundgesetzes. \nBevor Dr. Peter Vollbrecht referiert und während der Pause kann am Buffet ausgiebig gefrühstückt werden.
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SUMMARY:Corso Leopold - Juni 2024
DESCRIPTION:Auch dieses Jahr sind wir wieder mit unserem Bündnispartner Tierschutzpartei zum Unterschriften sammeln auf dem Corso Leopold vertreten. \nAm 1. und 2. Juni 2024 findet Ihr uns am Stand der Tierschutzpartei – Nähere Infos folgen in Kürze.
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SUMMARY:Wir brauchen Blumen
DESCRIPTION:Die Veranstaltung wurde vom Veranstalter „Wir brauchen Blumen“ verschoben. \nDer Veranstaltungsort ist noch nicht fixiert und wird in Kürze bekanntgegeben. \nZiel der Kampagne WIR BRAUCHEN BLUMEN! ist der Schutz der biologischen Vielfalt (= Biodiversität)\, der wunderbaren Vielfalt des Lebens auf der Erde. Das komplexe Zusammenspiel von vielfältigen Lebensräumen\, Arten und genetischer Vielfalt innerhalb der einzelnen Arten ist die Basis für unsere Gesundheit\, für unser Wohlergehen. Wir sind ein Teil der Natur\, die es zu schützen gilt. \nGrundlegend und zuallererst fordert die Kampagne – im Rahmen unserer 1. Petition – zum Schutz der biologischen Vielfalt und damit unserer Lebensgrundlage die Verankerung der RECHTE DER NATUR im deutschen Grundgesetz\, damit Bürgerinnen und Bürger in Zukunft vor Gericht für die Natur eintreten können. Es gilt\, die Würde der Natur und das Recht der Natur auf Leben und Wiederherstellung im Grundgesetz festzuschreiben\, damit wir uns effektiv und nachhaltig für bedrohte Ökosysteme und gegen den Verlust der Biodiversität stark machen können. \nAußerdem unterstützen die Kampagne „Wir brauchen Blumen“ die Volksbegehren\, die auf Landesebene Unterschriften für die Verankerung der Rechte der Natur in den Landesverfassungen sammeln.
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SUMMARY:Die Natur gehört sich selbst?! Teil 3: Wem gehört die Natur? - Juristische\, Philosophische und Politische Aspekte
DESCRIPTION:Universität Erfurt\nNordhäuser Str. 63\, 99091 Erfurt\nDie Veranstaltung findet im Seminarraum C19.00.02/03 statt. \n\nGehört die Natur sich selbst? Kann sie also ein Subjekt sein\, dass über eigene Rechte verfügt wie andere Rechtssubjekte auch? Und falls ja – Wie sieht das konkret aus? Was bedeutet es für unser Verständnis von Eigentum? Wie kann Natur sich selbst vertreten? Wer übernimmt glaubwürdig ihre Stellvertretung? Hinter solchen Überlegungen steht eine brisante Frage: Wie kann es gelingen\, die natürlichen Bedingungen\, in denen wir leben\, auf Dauer vor dem brutalen Zugriff interessengeleiteter globaler Vermarktung und Plünderung wie auch gedankenloser Überinanspruchnahme zu bewahren? \nSchon vor 50 Jahren forderte der Philosoph Hans Jonas\, der Natur ein Eigenrecht auf Existenz zuzugestehen\, damit das Leben auf unserem Planeten auch in Zukunft lebenswert ist. Die Gefährdung des Klimas hinterfragt nicht nur unsere Gewohnheiten\, sondern wirft auch unsere Denkgewohnheiten durcheinander. Der Mensch steht nicht mehr im Mittelpunkt\, sondern ist Teil einer Mitwelt. Was bedeutet das? \nIm Gespräch erörtern Dr. Petra Gümplova\, Dr. Martin Borowsky und Prof. Dr. Tilo Wesche juristische\, philosophische und wissenschaftliche Aspekte von Eigenrechten\nder Natur.
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SUMMARY:Vortrag Rechte der Natur - im Zukunftssalon
DESCRIPTION:Vortrag Prof. Dr. Riccarda Flemmer & Dr. Matthias Kramm: “Warum die Natur Rechte haben sollte”\n\n25. März 2024 // 19:00 bis 20:30\nDer Vortrag war ursprünglich für den 24. Januar geplant\, musste aber wegen des Bahnstreiks auf den 25. März verlegt werden. \nHybrid Veranstaltung\nKOSTENLOS \n\n\n\nImmer öfter werden der Natur eigene Rechte zugesprochen. Auf diese Weise sollen gefährdete Wälder\, Flüsse oder Seen besser gegen schädliche Umwelteinwirkungen durch Menschen geschützt werden. Der Vorschlag stammt bereits aus den frühen 1970er-Jahren\, wurde aber erst 2008 erstmals umgesetzt\, als in Ecuador im Rahmen einer Verfassungsänderung der Mutter Natur („Pacha Mama“) eigene Rechte zuerkannt wurden. \nInzwischen sind in weiteren Staaten Lateinamerikas\, aber auch in Neuseeland\, Indien oder den USA für bestimmte Ökosystemen solche Eigenrechte eingeführt worden. Mit Spanien hat 2022 der erste europäische Staat nachgezogen und die Salzwasserlagune Mar Menor als Rechtspersönlichkeit anerkannt. \nDer Vortrag zeigt\, wie die Idee der Rechte der Natur entstand\, wie sie in den letzten 15 Jahren immer mehr an Fahrt aufnahm und wie sie uns künftig helfen kann\, die Natur und gefährdete Ökosysteme besser zu schützen. Dabei begeben sich die beiden Referierenden auf die Reise durch verschiedene Länder und Kontinente und stellen konkrete Anwendungsfälle und Initiativen vor. \nRiccarda Flemmer ist Juniorprofessorin an der Universität Tübingen und beschäftigt sich als Politikwissenschaftlerin mit politischen Bewegungen zu Rechten der Natur im globalen Süden und Norden. \nMatthias Kramm ist politischer Philosoph und erforscht die Rechte der Natur in Mexiko an der Universidad Nacional Autónoma de México und an der Universität Wageningen in den Niederlanden.
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SUMMARY:Umweltzerstörung durch Uran- und Atomwaffen - Opfer klagen an!
DESCRIPTION:Filmveranstaltung zum Thema Atom- und Uranwaffenopfer \nKriege und Militäraktionen gehen einher mit Umweltzerstörung. Das trifft in besonderer Weise auf den Einsatz von Atom- und Uranwaffen zu. Unterschiedlichen Waffenkategorien zugehörig\, wirken und töten diese Waffen unterschiedslos und führen zu schweren\, lang anhaltenden Umwelt- und Gesundheitsschäden\, obgleich das direkte Zerstörungspotential von Atomwaffen und Uranmunition kaum vergleichbar ist. \nAm 21.3.24\, 18-20 Uhr\, findet im Kinosaal des Zeiss-Großplanetariums in der Prenzlauer Allee in Berlin eine Veranstaltung zu einem leider immer noch bzw. – angesichts des Ukrainekrieges – wieder akuten Thema statt: den Opfern des Einsatzes von Kernwaffen und von Uranwaffen (Einladung zum Film-Event am 21.03 | ICBUW). Unterschiedlichen Waffenkategorien zugehörig und mit unterschiedlichem Zerstörungspotential verbunden\, führt der Einsatz solcher Waffen\, etwa über Tests oder auch im Kriegsfall\, zu schwersten\, lang anhaltenden Schäden für Mensch und Umwelt. \nEin erster Film („How Far from Ground Zero“) verdeutlicht diese Problematik anhand der Auswirkungen von Atomwaffentests (speziell) im pazifischen Raum\, während der zweite Filmbeitrag („Toxic NATO“) den juristischen Kampf um Hilfe für Uranwaffenopfer in Serbien umreißt. In einem anschließenden Panel\, an dem auch der Filmemacher Moritz Enders (Serbien-Film) teilnimmt\, sollen Wege diskutiert werden\, wie man Opferschutz und Umweltsanierung im Kontext von Kern- und Uranwaffen Geltung verschaffen und die Ächtung dieser barbarischen Waffen vorantreiben kann. \nEingeladen zur Veranstaltung haben die Anti-Uranwaffen-Koalition ICBUW\, das Uranium Film Festival Berlin IUFF\, die Juristenvereinigung gegen Kernwaffen IALANA\, ÄrztInnen für die Verhütung des Atomkrieges IPPNW und die Deutsche Umweltstiftung. \n  \n 
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LOCATION:Zeiss Großplanetarium\, Prenzlauer Allee 80\, Berlin\, Berlin\, 10405\, Deutschland
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SUMMARY:Die Natur gehört sich selbst?! Teil 2: Scheitern mit Ansage - Die christliche Schöpfungsverantwortung
DESCRIPTION:Brunnenkirche Erfurt\, \nFischersand 24\, 99084 Erfurt \n\nGehört die Natur sich selbst? Kann sie also ein Subjekt sein\, dass über eigene Rechte verfügt wie andere Rechtssubjekte auch? Und falls ja – Wie sieht das konkret aus? Was bedeutet es für unser Verständnis von Eigentum? Wie kann Natur sich selbst vertreten? Wer übernimmt glaubwürdig ihre Stellvertretung? Hinter solchen Überlegungen steht eine brisante Frage: Wie kann es gelingen\, die natürlichen Bedingungen\, in denen wir leben\, auf Dauer vor dem brutalen Zugriff interessengeleiteter globaler Vermarktung und Plünderung wie auch gedankenloser Überinanspruchnahme zu bewahren? \nSchon vor 50 Jahren forderte der Philosoph Hans Jonas\, der Natur ein Eigenrecht auf Existenz zuzugestehen\, damit das Leben auf unserem Planeten auch in Zukunft lebenswert ist. Die Gefährdung des Klimas hinterfragt nicht nur unsere Gewohnheiten\, sondern wirft auch unsere Denkgewohnheiten durcheinander. Der Mensch steht nicht mehr im Mittelpunkt\, sondern ist Teil einer Mitwelt. Was bedeutet das? \nDer Theologe Dr. Fabian Sieber fragt nach der christlichen Schöpfungsverantwortung vor dem Horizont eines einseitig verstanden biblischen Auftrages „Macht Euch\ndie Erde untertan!“ als Rechtfertigung für die Ausbeutung der Ressourcen des Planeten.
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SUMMARY:Rechte der Natur auf Tour
DESCRIPTION:Auch dieses Jahr sind wir wieder mit der Tierschutzpartei gemeinsam auf einem Stand bei der Veggienale. \nSamstag  16.03.2024 und Sonntag   17.03.2024 könnt Ihr dort für das Volksbegehren unterschreiben. \nDie VEGGIENALE x HELDENMARKT in München! \nWir kommen wieder in die bayerische Landeshauptstadt!! \nSei dabei und erlebe das aller erste Mal die Messekombi VEGGIENALE x HELDENMARKT\, wo dich nicht nur reichlich Angebote für eine pflanzenbasierte gesunde Ernährungs- und Lebensweise erwarten\, sondern auch nachhaltigere Alternativen aus allen Lebensbereichen. \nDich erwarten: Produktvorstellungen\, Workshops\, Vorträgen\, Kochshows\, Kinderprogramm und vegane Gastronomie. \nNähere Infos über die Veranstaltung findet Ihr unten im Link zum Veranstalter.
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SUMMARY:Umweltmesse Landshut
DESCRIPTION:Gemeinsam mit unserem Bündnispartner Tierschutzpartei sind wir auf der Landshuter Umweltmesse zu Gast. \nWir würden uns freuen\, Sie in der Zeit \nvom 08. – 10. März 2024 – täglich von 10 bis 18 Uhr\nals Besucher bei freiem Eintritt auf der Umweltmesse in Landshut begrüßen zu dürfen! \nWeil wir immer wieder gefragt werden: Hunde\, die sich gut Benehmen sind ebenso willkommen wie alle Menschen mit harmonischen Umgangsformen.
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SUMMARY:Die Natur gehört sich selbst?! Teil 1: Welche Rechte hat die Natur?
DESCRIPTION:Aula des Königin-Luise-Gymnasium Erfurt\nMelanchthonstr. 3\, 99084 Erfurt \n\nGehört die Natur sich selbst? Kann sie also ein Subjekt sein\, dass über eigene Rechte verfügt wie andere Rechtssubjekte auch? Und falls ja – Wie sieht das konkret aus? Was bedeutet es für unser Verständnis von Eigentum? Wie kann Natur sich selbst vertreten? Wer übernimmt glaubwürdig ihre Stellvertretung? Hinter solchen Überlegungen steht eine brisante Frage: Wie kann es gelingen\, die natürlichen Bedingungen\, in denen wir leben\, auf Dauer vor dem brutalen Zugriff interessengeleiteter globaler Vermarktung und Plünderung wie auch gedankenloser Überinanspruchnahme zu bewahren? \nSchon vor 50 Jahren forderte der Philosoph Hans Jonas\, der Natur ein Eigenrecht auf Existenz zuzugestehen\, damit das Leben auf unserem Planeten auch in Zukunft lebenswert ist. Die Gefährdung des Klimas hinterfragt nicht nur unsere Gewohnheiten\, sondern wirft auch unsere Denkgewohnheiten durcheinander. Der Mensch steht nicht mehr im Mittelpunkt\, sondern ist Teil einer Mitwelt. Was bedeutet das? \nIm Königin-Luise-Gymnasium hören wir von Jenny García Ruales und Dr. Stefan Knauß\, wie beispielsweise in Ecuador und Neuseeland die Rechte der Natur\nauf außereuropäische Weltanschauungen bezogen und auch als Instrumente des dekolonialen Widerstands gesehen werden.
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SUMMARY:Buchvorstellung Vinzentinum Brixen
DESCRIPTION:Immer öfter werden der Natur eigene Rechte zugesprochen. Rund um den Globus helfen sie gefährdeten Ökosystemen\, sich gegen schädliche Wirtschaftsinteressen zu verteidigen. Seit ihrer Einführung in die ecuadorianische Verfassung im Jahre 2008 wurden Rechte der Natur unter anderem in Bolivien\, Kanada\, Kolumbien\, Neuseeland und den USA eingeführt. Zuletzt in Spanien zum Schutz einer Salzwasserlagune. \nFrank Raddatz\, Hans Leo Bader und Alex Putzer sind Theaterleiter\, Aktivist und Wissenschaftler\, die sich mit dieser Thematik intensiv auseinandergesetzt haben. In dem Buch\, das im Oekom-Verlag erschienen ist\, wird aufgezeigt\, wie die Idee der Rechte der Natur entstand\, wie sie immer mehr an Fahrt aufnahm und wie sie künftig helfen kann\, die Natur und gefährdete Ökosysteme zu schützen. Dabei begibt es sich auf die Reise durch verschiedene Länder und Kontinente und stellt konkrete Anwendungsfälle und Initiativen vor.
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SUMMARY:Workshop: Rights of Nature
DESCRIPTION:Visionen\, Debatten\, Ausblicke\nInternationaler Workshop zu Rechten der Natur\, Heinrich-Böll-Stiftung\, Berlin\, 15. Februar 2024\n\n\n\nvon Imke Horstmannshoff & Barbara Unmüßig \nAngesichts aktueller sozial-ökologischer Herausforderungen wie der Klimakatastrophe und dem drastischen Verlust der biologischen Vielfalt dienen die Rechte der Natur (RdN) als radikales Konzept\, um die Beziehungen zwischen Mensch und Natur zu hinterfragen und neu zu überdenken\, sowie als rechtliches Instrument zum Schutz von Ökosystemen und der bio(-kulturellen) Vielfalt. Angespornt durch die Erfolge indigener Gruppen und fortschrittlicher Kräfte in Lateinamerika\, gewinnt die Idee heute weltweit an Zugkraft. \nUm über dieses Potenzial nachzudenken und die Debatten und Netzwerke rund um RdN voranzutreiben\, haben sich die Heinrich-Böll-Stiftung und die Global Assembly zusammengetan und zu einem ganztägigen\, internationalen Workshop in der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin eingeladen. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nPeter Doran zum Stand der RdN in Irland. Berlin\, 15. Feb 2024. (c) Imke Horstmannshoff\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nFür den deutschen Kontext war dies eine einmalige Gelegenheit\, 30 Aktivist:innen\, Akademiker:innen\, Journalist:innen\, Vertreter:innen von NGOs und weitere Expert:innen aus den Bereichen Umweltschutz\, Menschenrechte und Umweltrecht aus Europa\, Lateinamerika und Afrika zusammenzubringen und so einen Raum für Austausch\, Vernetzung und Diskussion über einige der drängenden Fragen rund um RdN zu schaffen: \nWas ist die große Vision hinter dem Konzept\, und wie wird es in verschiedenen Kontexten umgesetzt? \nWas sind vielversprechende Ansätze\, relevante Faktoren und große Herausforderungen? \nWas ist die Beziehung zwischen RdN und Menschenrechten bzw. dem Eigentumskonzept? Wie weiter auf dem Weg zu RdN und einer „Ökologisierung des Rechts“? \nGroße Vision\, harte Realitäten\, kreative Ansätze \nWie im Eröffnungsvortrag des Workshops von Vanessa Hasson (Gründerin der NGO MAPAS\, Sao Paulo\, Brasilien) sowie in einer ersten Runde von Blitzlichtern zu Fallstudien\, Kämpfen und Initiativen auf der ganzen Welt deutlich wurde\, dienen RdN als Überbegriff für eine Vielfalt von Akteur:innen und Ansätzen – von lokalen und indigenen Gemeinschaften über Institutionen des öffentlichen Sektors bis hin zu transnationalen Organisationen -\, die sich für die gemeinsame Idee eines Wandels der Rechtsprechung einsetzen: hin zu einem Paradigma\, das die nichtmenschliche Welt stärker einbezieht. \nDie Rechte der Natur werden entweder noch gefordert\, existieren schon auf dem Papier oder werden bereits in die Praxis umgesetzt – und das alles auf ganz unterschiedliche Weise. Diskutiert wurden unter anderem \n\nkommunale und regionale Gesetzgebungen\, die einzelne Ökosysteme als Rechtssubjekte anerkennen\, wie z. B. Gewässer: Rio Atrato/Kolumbien\, Whanganui River/Aotearoa Neuseeland\, Mar Menor/Spanien; daneben die Flüsse Yamuna und Ganges/Indien\, deren Anerkennung ins Stocken geraten ist; sowie Initiativen für mehrere europäische Flüsse\,\ndie Anerkennung von heiligen Naturstätten als Träger von Rechten (Uganda)\,\ndie Gewährung von Rechten für Pacha Mama („Mutter Erde“; Ecuador und Bolivien)\, sowie\ndie Anerkennung von Rechten der Natur als Ganzes in staatlichen Verfassungen (neue Initiativen: Republik Irland\, sowie in Bayern und anderen deutschen Bundesländern\, sowie auf deutscher Bundesebene).\n\nAbhängig von den jeweiligen Bedingungen werden unterschiedliche\, teilweise kreative Ansätze in der Kampagne für RdN eingesetzt. Dazu gehören unter anderem\, \n\nMobilisierung der Bevölkerung\,\nkünstlerische Interventionen\,\nForschung\,\nAppelle an die Verantwortung von Unternehmen\,\nInstrumente direkter Demokratie\,\nkommunale Anträge\,\nnationale Bürgerversammlungen\,\nBerichte und Proklamationen auf EU-Ebene (EWSA/Carducci et al. 2020; Proclamation European Waters to the People of Europe)\, sowie\ntransnationale Initiativen und Erklärungen (Allgemeine Erklärung der Rechte von Mutter Erde; Forderungen nach einer UN-Earth Assembly oder einer UN Declaration on Rights of Nature).\n\nDie rechtlichen\, politischen\, sozialen und kulturellen Rahmenbedingungen unterscheiden sich teils erheblich\, ebenso wie die Herausforderungen und Möglichkeiten\, denen sich Akteur:innen gegenübersehen. \nIndigene Gemeinschaften sind nur allzu oft gezwungen\, ihre Gebiete und Stätten gegen Zerstörungen zu verteidigen\, die durch die globale industrielle Nachfrage nach Rohstoffen und durch die Politik des Rohstoff-Extraktivismus verursacht wird. Umwelt- und Menschenrechtsaktivist:innen sind in vielen Teilen der Welt mit Verfolgung und Bedrohung ihres Lebens konfrontiert. In westlichen Kontexten haben Umweltgesetze oft das Nachsehen gegenüber den Interessen von Unternehmen\, und tief verwurzelte anthropozentrische Überzeugungen verhindern einen systemischen Wandel. \nIndem sie der Stimme der Natur Gehör verschaffen und letztlich darauf abzielen\, das Gleichgewicht legislativer Macht und Möglichkeiten zugunsten der Natur zu verschieben\, stellen RdN eine wichtige Erweiterung im Spektrum an Strategien dar\, die darauf abzielen\, den derzeit vorherrschenden Machtasymmetrien (zugunsten der Interessen von Menschen und Unternehmen) entgegenzuwirken. \nDie Wirksamkeit von RdN hängt jedoch entscheidend von funktionierenden Staats- und Rechtssystemen ab\, insbesondere von unabhängigen Gerichten und Gerichtsverfahren\, was in vielen autoritären und semi-autoritären Regimen keine Selbstverständlichkeit ist. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n(c) Imke Horstmannshoff\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nRdN und Menschenrechte: Widerspruch oder Synergie? \nZu einem gewissen Grad sind menschliche Handlungen und Interessen die Ursache für vielfältige Umweltschäden auf der ganzen Welt: Sie stehen daher scheinbar in ständigem Widerspruch zu den Bedürfnissen und Interessen der Umwelt. Darüber hinaus werden die Menschenrechte (MR)\, obwohl sie zu den einflussreichsten Grundsätzen des Völkerrechts gehören\, immer noch und nach wie vor in zu vielen Kontexten verletzt und gefährdet. Warum also ein weiterer Rechtsdiskurs\, der der Einhaltung der Menschenrechte sogar widersprechen oder diese gar schwächen könnte? \nSowohl die Diskutant:innen als auch die Referent:innen und Kommentator:innen (Heiner Bielefeldt\, FAU Erlangen-Nürnberg – Jérémie Gilbert\, University of Roehampton – Lotte Leicht\, Climate Rights International) stellten die Vorstellung eines „abstrakten Antagonismus“ zwischen Menschenrechten und RdN grundsätzlich in Frage. Sie verwiesen auf den Wert von Ökosystemen für das menschliche Leben und auf die Rolle des Menschen bei der Erhaltung der biologischen Vielfalt in vielen Bereichen (z.B. indigene Schutzgebiete\, Kulturlandschaften) sowie auf die zunehmend katastrophalen Folgen von Umweltschäden für menschliches und nicht-menschliches Leben\, und betonten die Verflechtung von Natur und Mensch. \nMehr noch\, so wurde argumentiert\, \nin Anbetracht der Synergien zwischen RdN-Perspektiven und MR (Recht auf Nahrung\, Recht auf Wasser\, Recht auf eine gesunde Umwelt) und der Möglichkeit\, MR in Richtung RdN auszuweiten\, würden RdN entgegen weit verbreiteter Meinungen eher stärkend für Bedeutung und Umsetzung von MR insgesamt wirken. \nDennoch können die Interessen von Mensch und Natur in vielen Fällen miteinander in Konflikt geraten und müssen sorgfältig gegeneinander abgewogen werden. Wie der Menschenrechtsexperte Jérémie Gilbert hervorhob\, ist diese Notwendigkeit der Abwägung und Prüfung jedoch von Anfang an in den Rahmen der MR eingeschrieben: Die meisten MR sind nicht als absolute Rechte\, sondern unter dem Vorbehalt der Verhältnismäßigkeit („proportionality“\, also der Einschränkung angesichts widerstreitender Interessen) formuliert worden. Darüber hinaus hat sich gezeigt\, dass die MR innerhalb ihres grundsätzlich universalistischen Rahmens immer wieder auch (z. B. kulturelle) Vielfalt bis zu einem gewissen Grad toleriert haben. \nFür die Workshop-Teilnehmenden ermöglichten die Debatten um MR und RdN auch eine gründlichere Diskussion der Beziehung zwischen Mensch und Natur und warfen so ein Licht auf die dahinter stehenden\, mitunter unterschiedlichen Auffassungen und „großen Visionen“. Einige Redner:innen fokussierten auf die Synergien von MR und RdN\, im Falle eines gleichberechtigten Nebeneinanders im Kontext aktueller rechtlicher Rahmenbedingungen. Andere wiederum bestanden auf der großen Vision der Verbundenheit\, in der der Mensch als Teil der Natur betrachtet wird\, und betonten\, dass ein konsequenter\, ganzheitlicher RdN-Ansatz MR einschließen (und damit\, nach Meinung einiger\, den MR übergeordnet sein) müsste. \nHeiner Bielefeldt hingegen plädierte in seinem Vortrag unter Verweis auf die anthropozentrischen Wurzeln des Rechtskonzepts für einen „Anthropozentrismus der Verantwortung“: Menschen\, die Rechte interpretieren\, einfordern und erweitern\, sind die einzigen\, die eine „aktive Rechteinhaberschaft“ haben: Menschenrechte bringen also sehr spezifische Bindungen und Merkmale mit sich und sollten die Verantwortung und die Pflicht der Menschen beinhalten\, sich um Interessen und Rechte zu kümmern\, die über ihre eigenen hinausgehen. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n(c) Alex Putzer\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nDie Natur als Eigentum oder das Risiko der „Übersetzung“ \nEigentumsrechte sind die Grundlage von Rechtssystemen\, wirtschaftlichen und politischen Systemen auf der ganzen Welt. In vielen Fällen bedeutet das Eintreten für RdN eine Konfrontation mit herkömmlichen Eigentumsrechten\, was zu scheinbar unlösbaren Konflikten führt. Die Diskussionen in den Workshops ergaben jedoch ein vielschichtigeres Bild. \nViele Stimmen traten noch einmal für die großen Visionen der RdN (mit Ursprung in indigenen Lebenswelten) ein\, nach denen die Natur weder objektiviert noch dem Eigentum unterworfen werden kann. Andere argumentierten auf der Grundlage pragmatischerer\, funktionalerer Ansätze.  \nDer deutsche Philosoph Tilo Wesche (Universität Oldenburg)\, der sich bereit erklärt hatte\, einen ersten Input beizutragen\, musste seine Teilnahme leider absagen\, weshalb der Themenblock zu RdN und Eigentum einiger Improvisation unterlag: Barbara Unmüßig fasste Wesches Hauptpunkte zusammen\, Hermann Ott (Client Earth) kommentierte\, und Elisabeth Weydt (Autorin und Journalistin) sowie Christian Hönig (BUND) gaben spontan kurze Inputs.  \nWie Hermann Ott in seinem Beitrag hervorhob\, stellt „Eigentum“ auf privatrechtlicher Ebene (wie auch „Souveränität“ auf verfassungs- und völkerrechtlicher Ebene) die Säule der kapitalistischen Wirtschaftsordnung dar. \nEin Recht des 21. Jahrhunderts sollte jedoch auf eine kooperative Ordnung abzielen\, die auf der Solidarität zwischen den Menschen und mit anderen Lebewesen auf unserem Planeten beruht. \nIn einigen Fällen\, so skizzierte Lotte Leicht (Climate Rights Internationa)\, fungiert Eigentum jedoch als Instrument zum Schutz von Umwelt- und Menschenrechten\, z. B. wenn es die Grundlage für Entschädigungsansprüche im Zusammenhang mit den Auswirkungen des Klimawandels und Umweltzerstörungen bildet. Und\, um das Ganze noch komplexer zu machen: In mehreren RdN-Gesetzgebungen werden Ökosysteme selbst zu Eigentümer:innen erklärt\, zu Rechtssubjekten\, die sich selbst „besitzen“ (als Teil von postkolonialer Konfliktlösung wie z. B. im Fall des Whanganui River\, ANZ). \nWie der irische Rechtswissenschaftler Peter Doran (Queen’s University Belfast) feststellte\, war das Konzept des Privateigentums sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart die Grundlage für Prozesse der Abgrenzung und Ausgrenzung. Hier könnte RdN von einer stärkeren Verbindung zu den Debatten um die „Commons“ profitieren – einschließlich ihres Schwerpunkts auf einer „common governance“\, was eine neue Konzeption des staatlichen Schutzes und der Förderung anderer Arten von Eigentum bedeuten würde. \nEigentum ist für die Umsetzung von RdN somit sowohl Hindernis als auch Chance: die individuelle Relation ist von Fall zu Fall unterschiedlich. Tilo Wesche schlägt in seinem kürzlich erschienen Buch gleich eine ganze Begründung der RdN durch Eigentum vor: mit Ökosystemen und Menschen als Träger:innen gemeinsamer Eigentumsrechte\, die auf der gemeinsamen Produktion von Ressourcen und Ökosystemleistungen durch Mensch und Natur beruhen. \nDa marktwirtschaftliche Lösungen wie Ökosystemleistungen im Kontext des internationalen Klima- und Umweltschutzes bereits eine wichtige Rolle spielen\, öffnete Wesches Beitrag die Tür für eine breitere Diskussion sowie einer allgemeinen Kritik an der verstärkten Kommodifizierung und Monetarisierung der Natur. Hier bieten RdN – mit ihrem Beharren auf der Natur als nicht kommerzialisierbar und inhärent wertvoll\, unabhängig von ihrer Bereitstellung von Dienstleistungen oder Nutzen für den Menschen – in der Regel eine starke Gegenperspektive. \nWesches Beitrag stellt sicherlich eine „Übersetzung“ der RdN auf den Kontext der starken Eigentumsrechtskonzepte in Europa dar. \nAuch hier zeigt sich\, dass die RdN zwar auf verschiedene kulturelle\, soziale und rechtliche Kontexte übertragen werden können\, dass solche Übersetzungen jedoch das Risiko bergen\, die Idee ihres Potenzials für radikalere Paradigmenwechsel zu berauben. \nInwieweit und auf welche Weise die RdN an unterschiedliche Kontexte und Bedingungen angepasst werden können und sollten\, muss sicherlich weiter diskutiert werden\, vor allem\, wenn es um ihre Anwendung im europäischen Kontext geht. \n\n\n\n\n\n\nWie weiter mit Rechten der Natur? \nIn der Diskussion um Perspektiven\, potentielle Kooperationen und Ideen zur weiteren Förderung von RdN diskutierten die Teilnehmenden Ideen und Forderungen auf politischer und konzeptioneller Ebene. Dazu gehörten der Aufbau von Strategien\,  Kommunikation\, die Verlinkung zu neuen Bündnispartner:innen\, Diskursen und internationalen Foren sowie die weitere theoretische Klärung des Konzepts. \nFür die Verwirklichung von RdN in der ganzen Welt ist die erwähnte Vielfalt und Flexibilität des Konzepts sicherlich ein Vorteil\, da sie es ermöglicht\, es auf verschiedene Kontexte zu übertragen und zu übersetzen sowie maßgeschneiderte Ansätze zu entwickeln\, die Veränderungen auf vielen Ebenen vorantreiben. Als „Bewegung„\, die vielfältige\, mehr oder weniger miteinander verbundene Initiativen umfasst\, könnten die Rechte der Natur jedoch von einem gemeinsamen Rahmen und einer gemeinsamen Strategie für Kampagnen\, Kommunikation und Lobbyarbeit profitieren\, ebenso wie von der Zusammenführung bestehender Netzwerke und Strukturen. Transnationale Organisationen wie die Global Alliance for Rights of Nature (GARN) sind in dieser Hinsicht wegweisend und bedürfen weiterer Stärkung. \nIm europäischen Kontext könnte die Arbeit für RdN eine strategische Lobbyarbeit für die Einbeziehung solcher Perspektiven in die Politikgestaltung auf nationaler und EU-Ebene beinhalten\, beispielsweise durch die Einreichung von Berichten und Vorschlägen. Auf internationaler Ebene sind RdN bereits im Rahmen des UN-Programms Harmony with Naturevertreten. Angesichts der bevorstehenden großen internationalen Gipfeltreffen wie der COP CBD 16 in Kolumbien und dem UN-Zukunftsgipfel wurde eine gezielte Strategie vorgeschlagen\, die auch die Organisation von Nebenveranstaltungen und Diskussionsforen umfasst. \nDie Verknüpfung von RdN mit anderen relevanten Themenbereichen war ein wichtiges Anliegen. Erwähnt wurden Verbindungen zu Akteur:innen\, Politiken und Diskursen im Bereich der Menschenrechte\, zu Umweltorganisationen und -bewegungen sowie zu Debatten über Ökozid\, Extraktivismus und der „Green Transition“\, Degrowth\, kollektive Ressourcenverwaltung und die „Allmende“. Darüber hinaus könnten RdN davon profitieren\, mit den derzeit vorherrschenden\, marktbasierten Paradigmen der Nachhaltigkeit und „Green Deals“\, wie dem Rahmenwerk für Ökosystemleistungen und der Kohlenstoffbepreisung\, ins Gespräch – und in die Kontroverse – gebracht zu werden: \nRdN könnten so deutlicher als Alternative zu Kommodifizierung und Monetarisierung der Natur positioniert werden. \nDa RdN in vielen Kontexten erst im Begriff sind\, breitere öffentliche Aufmerksamkeit zu erlangen\, werden Kommunikation und Sensibilisierung für die Idee selbst für einige Zeit sicherlich wichtige Punkte bleiben. \nZu guter letzt bedarf es weiterer Diskussionsräume\, Forschung sowie kreativer Ansätze\, um konzeptionelle Klarheit zu schaffen und die Rechte der Natur mit vielfältigen Akteur:innen\, Ideen und Initiativen zu verknüpfen. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nInternationale Teilnehmende des Workshops Rechte der Natur auf dem grünen Teppich\, Heinrich-Böll-Stiftung\, Berlin. (c) Louisa Reeh\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nHerzlichen Dank an alle\, die zu diesem Workshop beigetragen haben. Wir hoffen\, das Gespräch fortzusetzen. — \nImke Horstmannshoff & Barbara Unmüßig
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LOCATION:Heinrich-Böll-Stiftung\, Schumannstrasse 8\, Berlin\, Berlin\, 10117\, Deutschland
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DESCRIPTION:Am Abend wird Dr. Andreas Weber in einem öffentlichen Vortrag mit dem Titel „Mit dem irdischen paktieren“ die Wahrnehmung der lebendigen Welt in den Mittelpunkt stellen. Dieser Vortrag ist öffentlich und wird ebenfalls im Franz Hitze Haus stattfinden und kann unabhängig von der Tagung besucht werden. \nAm zweiten Tag wird Frau Dr. Hildegard Kurt gemeinsam mit den Teilnehmern und Teilnehmerinnen die Erkenntnisse des ersten Tages hinsichtlich eines anderen Denkens und Fühlens vertiefen. Tagungsleiter ist Dr. Christian Müller der katholischen Akademie Franz Hitze Haus in Münster\, in der die Tagung stattfinden wird. Den Programmablauf und die Informationen zur Anmeldung finden Sie in diesem Flyer. Hier geht es zur Anmeldung. \nAnmeldeschluss ist der 10. Januar 2024.
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SUMMARY:The magic of Rights?
DESCRIPTION:Critical Reflections on Rights of Nature\,\nEnvironmental Rights and Related Concepts\n25.-26.01.2024\nOrganisers: Annette Mehlhorn\, Jenny García Ruales AND Dirk Hanschel\nORGANIZERS: Dirk Hanschel\, Annette Mehlhorn\, and Jenny García Ruales (Max Planck Fellow\nGroup ‘Environmental Rights in Cultural Context’) LOCATION: Hybrid Event\, Main Seminar Room\,\nMax Planck Institute for Social Anthropology\, Advokatenweg 36\, 06114 Halle (Saale)\, Germany\nwww.eth.mpg.de \nREGISTRATION: Participation is subject to registration by 15.01.2024. If you are interested\nto participate in this hybrid event\, please send an email to  ercc@eth.mpg.de\, indicating whether\nyou would like to join online or in person. \n 
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SUMMARY:Theaterstück: Anwälte der Natur
DESCRIPTION:Haben Bäume Rechte? – Als Christopher D. Stone vor gut 50 Jahren diese Frage stellte\, klang sie geradezu naiv\, zumindest unschuldig. Doch angesichts der aktuellen ökologischen Bedrohungen könnten sich die Rechte der Natur als entscheidender Hebel erweisen\, den desaströsen Entwicklungen wie der Klimakrise und dem Artensterben Einhalt zu gebieten. Aus diesem Grund erklären immer mehr Staaten einzelne Akteure der Natur zu Rechtssubjekten. So erlangten 2022 beispielsweise der Rivière Magpie in Kanada und die Salzwasserlagune Mar Menor in Spanien den Status einer juristischen Person. Stehen wir damit am Beginn einer gewaltigen kulturellen Transformationsbewegung? In Anwälte der Natur begeben sich die Conférencieuse Carrie Getman de Agudo begleitet von der Musikerlegende Kevin Mooney auf eine tour d’horizon\, um das sich wandelnde Verhältnis von Natur und Recht in Augenschein zu nehmen. Bald schon entwickelt sich die geplante Besichtigung zu einer wilden Reise\, die nicht nur in Vergangenheit und Gegenwart sondern auch in die Zukunft führt. Mit dem traditionellen Konzept einer objekthaften Natur kollabiert auch jenes geschichtliche Kontinuum\, das von den Dunkelzonen der mythischen Zeitalter in die lichtumflutete Welt allwissender Rationalität führt. Authentifizierte Akteure öffnen zusammen mit Protagonist*innen aus Tanz und Schauspiel Tore in ein wundersames Morgen\, das auf mutige Entdecker wartet\, bereit sich der Kernfrage zu stellen: Welche Natur wollen wir?
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SUMMARY:Eigenrechte der Natur - Dr. Bernd Söhnlein
DESCRIPTION:Im Rahmen der Ringvorlesung der Hochschulgruppen des LBV findet am 23.01.2024 im LMU Biozentrum in der Großhaderner Str. 2\, 82152 Planegg ein Vortrag über die Eigenrechte der Natur mit Dr. Bernd Söhnlein vom „Netzwerk Rechte der Natur“ statt.
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