Begleitung
Begleitung · Systemische Rechtsentwicklung
Worum es hier wirklich geht:
Skalierung ohne Verwässerung. QuickStart ist offen – Begleitung ist begrenzt, klar vereinbart und qualitätsgesichert.
Worum es hier geht
Die Systemische Rechtsentwicklung ist so aufgebaut, dass sie über den QuickStart selbständig verstanden und angewendet werden kann – präventiv, verfassungsgeleitet, ohne Klage und ohne Aktivismus.
Gleichzeitig ist klar: Nicht jede Situation lässt sich allein aus Texten tragen. Wenn Organisationen oder Verfahren komplex sind, braucht es Struktur, Rollenklärung, Qualitätskontrolle – und manchmal eine professionelle Ausarbeitung.
Eine klare Grenze vorab
Ich leiste keine kostenlose Einzelbetreuung. Nicht aus Härte, sondern weil ernsthafte Begleitung Zeit bindet – und ohne Finanzierung kippt das in Selbstausbeutung und Qualitätsverlust.
QuickStart bleibt kostenlos, weil er asynchron funktioniert. Begleitung ist das Gegenteil: synchron, verantwortlich, zeitintensiv. Deshalb: bezahlt.
Für wen Begleitung sinnvoll ist
- Initiativen / Organisationen mit konkretem Verwaltungsvorgang oder laufendem Verfahren
- juristisch oder fachlich arbeitende Akteure, die Art. 20a GG präventiv in die Behördenlogik bringen wollen
- Kommunen / Stiftungen / Projekte mit Funktionsrisiken (Wasser, Boden, Moore, Wälder, ökologische Tragfähigkeit)
- Teams, die eine Methode sauber multiplizieren wollen (statt „copy & paste“)
Formate der Begleitung
1) Methodische Begleitung (punktuell)
Ziel: Ein konkreter Fall wird so strukturiert, dass er anschlussfähig wird: Funktionsperspektive, Prüfbitte, Verwaltungslogik, saubere Rechtsanker.
- Struktur-Feedback (keine Rechtsberatung, keine Vertretung)
- Klärung der Funktionsfrage: Was steht systemisch unter Druck?
- Einordnung: Art. 20a GG als Funktionsnorm; optional Art. 191 AEUV (Vorsorgeprinzip), wenn einschlägig
- Check gegen typische Killerfehler (Moralkeule, Forderung, Polemik)
2) Projektbegleitung (zeitlich befristet)
Ziel: Ein Verfahren wird über mehrere Schritte begleitet – mit klaren Rollen und klaren Grenzen. Geeignet, wenn mehrere Akteure beteiligt sind oder wenn der Fall fachlich/juristisch komplex ist.
- Start-Workshop (remote oder vor Ort)
- Prüfraster + Rollenklärung im Team
- Begleitung einzelner Iterationen (Qualitätssicherung)
- Dokumentation als Lernfall (optional)
3) Vollständige Eingabe
Beauftragte Ausarbeitung
In bestimmten Fällen kann eine systemische Eingabe vollständig erstellt werden. Das ist kein QuickStart und keine Fortsetzung der Selbstanwendung, sondern ein klar definierter professioneller Auftrag – mit festem Umfang, Zeitbudget und Honorar.
- sinnvoll bei hoher Komplexität oder engen Fristen
- inkl. Funktionsanalyse, Struktur, Prüffragen und Formulierung
- ohne Rechtsvertretung, ohne Erfolgsversprechen
Was Begleitung ausdrücklich nicht ist
- keine anwaltliche Beratung und keine Prozessvertretung
- keine Erfolgsgarantie
- keine politische Stellvertretung
- keine Dauerbetreuung ohne klare Finanzierung
Kosten & Transparenz
Begleitung ist grundsätzlich kostenpflichtig. Form und Umfang hängen ab von Komplexität, Ziel und institutionellem Kontext.
Es gibt keine „stillen Erwartungen“: Wenn es Begleitung geben soll, wird sie klar vereinbart – mit Rahmen, Terminen und Verantwortlichkeiten.
Merksatz:
Kostenlos ist der Einstieg. Qualität kostet – oder sie kippt.
Orientierung statt Preisliste
Wann ich absage
Nächster Schritt
Wenn du prüfen willst, ob Begleitung sinnvoll ist, schick eine kurze Nachricht mit: Ort / Verfahren / zuständige Behörde / Funktionsrisiko / Stand des Vorgangs. Dann kann ich sagen, welches Format passt – oder ob QuickStart reicht.